Notfallseelsorge

Ein Fluss tritt über die Ufer, ein Auto verunglückt, irgendwo verliert jemand die Kontrolle über sich und bringt wahllos Menschen um. Momentaufnahmen, die schlagartig das Leben aller Betroffenen verändern - und von denen man selbst nur im Fernsehen oder aus der Zeitung erfährt. Gott sei Dank! Doch was ist, wenn einer plötzlich selber betroffen ist, als Unglücksopfer oder als Angehöriger; wenn jemand als Zeuge oder Passant mit Eindrücken konfrontiert wird, die schockieren und traurig machen? Wer hört dann zu, stellt sich ein auf Entsetzen, Not und Tod und darauf, wie sie das Leben von einer Minute zur anderen verändern?

Diese anspruchsvolle, sensible Arbeit leistet die Notfallseelsorge der christlichen Kirchen in Deutschland. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in solchen Situationen für die Menschen da. Sie sind direkt vor Ort und arbeiten eng zusammen mit Polizei und Feuerwehr, mit Rettungsdiensten und Hilfswerken. Denn wenn es hart auf hart kommt, ist es gut, wenn jemand zur Stelle ist, der Zuhören und Trösten kann und bei dem sich die betroffenen Menschen verstanden wissen. Seelsorgerinnen und Seelsorger der Kirchen sind dafür gut ausgebildet. Sie schaffen Vertrauen: durch ihre Präsenz, durch das Gespräch, durch vertraute Rituale wie das Kreuzzeichen oder das Rat und Hilfe suchende Gebet.

Weitere Informationen zur Notfallseelsorge finden Sie unter www.notfallseelsorge.de

Lesen Sie auch das Porträt eines Notfallseelsorgers.